Albert-Einstein-Schule / Langen

Projekttag „Was bedeutet Demokratie für mich?“

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Das Jugendbildungswerk des Kreises Offenbach

führte an der Albert-Einstein-Schule Ende Oktober

ein 2tägiges Training zur Förderung demokratischer

Kompetenzen in einer neunten Schulklasse durch. 

Anhand eines Planspieles erfuhren die Schüler

und Schülerinnen aktive Gestaltungsmöglichkeiten

innerhalb des demokratischen Systems. 

 

Diese erlebte Alltagsbeteiligung schärfte den Blick

DemokratieAlbert-Einstein-Langen10-201231.JPGfür Entscheidungsfindungsprozesse und sensibilisierte

für einen toleranten Umgang miteinander. 

Das Training setzte neue Impulse zur nachhaltigen

Auseinandersetzung mit dem im Gesellschaftslehreunterricht

bearbeiteten Thema „Menschenrechte“.

 

Die beiden Projekttage konnten den Mädchen und Jungen aufzeigen,

an welchem Punkt sie in ihrem Demokratieverständnis stehen. 

Es wurde beherzt diskutiert, gelacht und in den verschiedenen

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Arbeitsgruppen den Fragen nachgegangen, inwiefern sie sich

ihrer Rechte sicher sind und inwieweit sie bereit sind,

diese auch anderen zuzugestehen.

 

Zudem reflektierten sie, ob ihre Wünsche und Bedürfnisse

in ihrem jeweiligen Umfeld Raum und Beachtung finden. 

Ergebnisoffen wurden die Jugendlichen zur

Heranbildung einer eigenen Urteilsbildung geführt

 

und lernten hierdurch selbst bestimmtes Lernen.

Die Bausteine der Projekttage führten zu einem

selbstbewussten aktiven Umgang mit der

Herausforderung demokratischen Handelns.

Interessant sind folgende Beispiele, die einen

kleinen Einblick in den Ablauf des Trainings geben sollen. 

 

Die Arbeitsergebnisse sowie die Haltung der Jugendlichen

in den einzelnen Arbeitsphasen werden hierbei gut sichtbar. 

Mittels einer Bildergalerie wurde der Begriff „Demokratie“

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aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und durch

das Einbringen eigener Erfahrungen erweitert. 

 

Im Anschluss wurden die Schüler und Schülerinnen

von einer fiktiven europäischen Kommission aufgefordert,

ihre eigene Stadt zu planen und auszugestalten. 

In einem langen Diskussionsprozess kam die Klasse

zu einem von allen akzeptierten tragfähigen Konsens. 

 

Für viele Schüler/innen war dies eine wertvolle Erfahrung,

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da sie als Vertreter ihrer jeweiligen Arbeitsteams agieren mussten

und hierbei an ihrer Aufgabe wachsen konnten. 

 

Die intensiven Arbeitsphasen wurden durch spielerische

Kooperationsübungen aufgelockert, welche als positive

Gesamtstimmung mittels Stimmungsbarometer sichtbar wurde.

 Am Ende bedankte sich die Klasse 9b mit einem Applaus

bei dem Team des Kreisjugendbildungswerkes,

Frau Ehret und Herr Frank, für die beiden gelungen Projekttage.

 

Wir finden es wichtig und deshalb freuen wir uns auch,

dass dieses Demokratietraining auch in den anderen Klassen

des Jahrgangs 9 durchgeführt werden kann. 


An diesem Bericht hat auch eine Schülerin dieser Klasse mitgewirkt.

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